Unser Tier des Jahres und warum 2016 ein ganz besonderes Jahr für uns wird

Ja is denn schon wieder Januar und wo habe ich die ganze Zeit gesteckt?
Ich habe quasi Winterschlaf gehalten. Unglaublich aber wahr! Ich habe lange nicht mehr soooo viel geschlafen wie in den letzten vier Monaten. Na gut, ich habe es so oft wie möglich versucht aber wenn man einen kleinen 10 Monate jungen Mitbewohner hat, ist das nicht immer so einfach. Warum ich so schrecklich müde war erzähle ich euch auch gleich. Das hat nämlich mit unserem Tier des Jahres zu tun. Trommelwirbel: es ist der Storch! Doppelt hält besser und daher freuen wir uns sehr, wenn er uns im Sommer das zweite Mal besucht.

Storch_kl

Ob es ein Junge oder Mädchen wird wissen wir noch nicht. Aber das ist auch nicht so wichtig. (Ich hätte natürlich gerne ein Pärchen aber zwei Jungs sind auch ok.) Hauptsache gesund, nech?

Der Storch wird uns aber auch weiterhin begleiten – nein, wir planen keine Fussballmannschaft! – wir ziehen im Spät-Sommer/Herbst endlich in unsere eigenen vier Wände und diese befinden sich dann im Storchenweg!

home
Die letzten Monate waren also nicht nur babytechnisch sehr spannend sondern auch sehr planungsintensiv rund ums Haus. Im Oktober kam der Architekt und hat unsere Traumhauswünsche weitestgehend umsetzen können. Die Pläne sind inzwischen durch zwei Korrekturschleifen gegangen und fertig.

Außerdem haben wir Türen und Böden ausgesucht und planen gerade die neue Küche. Ich hätte nie gedacht, wie zeitraubend und aufwendig das sein kann. Aber es macht auch viel Spaß und wenn das Ergebnis nachher stimmt, nehme ich das gerne in Kauf.

Parallel sind wir mit dem/den Erdbauern im Gespräch, haben ein Bodengutachten erstellen lassen, die Grundstücksfreigabe erhalten und seit gestern auch alle Unterlagen für den Bauantrag zusammen. Was ich hier kurz runterschreibe hat viel Zeit und unzählige Nerven gekostet. Aber jetzt sind wir große Schritte voran gekommen und es wird so langsam.

Eine Planänderung gibt es allerdings im Bauprojekt: wir haben uns nach reiflicher Überlegung gegen eine Erdwärme- stattdessen für eine Luftwasserwärmepumpe entschieden. Unser Wasser hätte in der ursprünglich angedachten Tiefe von ca. 94 m nicht die erforderliche Temperatur gebracht und wir hätten 16 m tiefer bohren müssen. Hört sich erst mal nicht dramatisch an aber die Kosten dafür wären unproportional gestiegen. Bei Bohrungen ab 100 m gilt das Bergrecht und nach einigen Telefonaten mit der Bezirksregierung Arnsberg, der Feuerwehr, dem Kampfmittelräumdienst, der unteren Wasserbehörde, der Stadt, etc. war uns der Aufwand und das Kostenrisiko einfach zu hoch sodass wir von der Erdwäremeenergie Abstand nehmen mussten.

Jetzt warten wir auf die Freigabe des Bauantrags und ich freue mich besonders auf die Bemusterung im März. Ich habe inzwischen ziemlich konkrete Vorstellungen – auch dank Pinterest – und mir kribbelt es mächtig in den Fingern! Ich will unbedingt loslegen. Je näher der Termin rückt, desto ungeduldiger werde ich. Liegt bestimmt auch an den Hormonen, Nestbau und so. Ich versuche jetzt wieder öfter zu posten, gibt ja genug neues und spannendes zu berichten.

♥ Allerliebste Grüße und bis ganz bald,
Tatjana

Share

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *